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Startseite Eintrag: Schlimme Sachen

Schlimme Sachen

Manchmal habe ich den Eindruck, dass unsere Klagen über schlecht gemachte Sites unseren Kunden ziemlich pingelig vorkommen. Ich fürchte, wir wirken manchmal wie die Style-Beraterinnen, die im heissen August in der Sendung “10 vor 10″ Tipps für offene Schuhe gaben. So entsetzte sich eine Nagelstudio-Inhaberin über die “schlimmen Sachen”, die sie auf der Strasse sehe - z.B. abgeblätterten Nagellack an weiblichen Zehennägeln.

Nur stören ungepflegte Sites nicht nur das ästhetische Empfinden von Usability-Spezialisten, sondern schmälern den Nutzen der User. Bei einer Site, deren letzte Aktualisierung mit 2007 angegeben ist, fragt man sich, ob das Unternehmen überhaupt noch besteht - obwohl vielleicht nur die Anpassung der Jahreszahl vergessen gegangen ist. Oder Medienmitteilungen ohne Datum? Diese sind für den User wertlos, sobald sie nicht mehr auf der “Aktuell”-Seite stehen; denn der User hat keine Chance, diese Nachrichten in Zusammenhang zu anderen Ereignissen zu setzen.

Mittlerweile ist es ja schon wieder zu kühl, um offene Schuhe zu tragen, und Nachlässigkeiten bei der Fusspflege lassen sich leicht kaschieren. Bei Websites hingegen sind die User oft mit Qualitäts- und Usability-Hürden konfrontiert, sobald sie mehr tun, als nur die glänzende Oberfläche zu betrachten. Unterziehen Sie Ihre Website einer kritischen Begutachtung und gönnen Sie ihr wenn nötig eine Kur; denn wahre Schönheit kommt von innen.


Ticketkauf mit Hürden – Der steinige Weg in die Champions League

Im ausverkauften Letzigrund verfolgten letzte Woche 24′500 Zuschauer das Spiel zwischen dem FC Zürich und Real Madrid. Obwohl der FCZ verloren hat, war dieser Abend für viele Fans das Highlight der Saison. Nach dem hart umkämpften Weg zur Qualifikation standen die Spieler nun dem berühmten weissen Ballett (diesmal allerdings in schwarz) gegenüber. Doch nicht nur die Mannschaft musste grosse Anstrengungen auf sich nehmen um dorthin zu gelangen, auch für die Fans war es ein weiter Weg bis ins Stadion und dieser Weg führte unausweichlich über den Fanshop oder Ticketcorner.

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