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“Second Life – Hype oder Interaktionsform der Zukunft?” – Vortrag/Workshop morgen Abend bei Zeix

Wir haben mal kurzfristig etwas Cooles (hoffe ich) für unsere Fachgruppe “Usability-Netzwerk” aus dem Boden gestampft. Wenn noch jemand Externes kommen will, bitte melden, wir sind flexibel.

____April____

Thursday, April 26, 2007

Venue: 18:30h at Zeix AG
Badenerstrasse 65, 8004 Zürich (Tram 2, 3, 8, 9, 14 bis Stauffacher)
Lageplan: http://www.local.ch/de/q/zuerich%20%20badenerstrasse%2065/ oder http://www.zeix.com/ueber_uns/anreise.htm

Second Life – Hype oder Interaktionsform der Zukunft?
———————————————————————–
Simon Künzler und Bruno Mettler, Gründer und Partner von “Pedro Meya Marty” (Second Life Agentur)

Abstract:
———

Der Event wird aus den zwei kurzen Vortragsteilen bestehen und sonst eher den Charakter eines Workshops haben, inkl. Live-Usability-Test.

Wer mag, kann seinen Laptop mitbringen und am besten VORHER (also z.B. jetzt…) den Second-Life-Client herunterladen unter http://secondlife.com/community/downloads.php . Wir treffen uns dann im Teil 4 alle im Second Life (wenn’s klappt).

Teil 1:
Simon Künzler und Bruno Mettler von Pedro Meya Marty
Intro: Was ist Second Life?

Teil 2:
Live-Usability-Test mit einem Second-Life-Anfänger

Teil 3:
Simon Künzler und Bruno Mettler:
“Bewegung in Second Life und das 3D-User-Interface”
- Live-Demo User-Interface/Client
- Wie komme ich vom Web in Second Life, von Second Life ins Web, welche Arten der Suche gibt es?
- Wie steuert man den Avatar
- Wie geht man mit Karten um?
- Wie funktioniert teleportieren?

Teil 4 (optional):
Fortsetzung des Treffens der Fachgruppe in Second Life (Laptop mitbringen, Client unter http://secondlife.com/community/downloads.php herunterladen, vorher registrieren oder “üben” nicht nötig)

Danach Nachtessen im “Molino” am Stauffacher.


Exzellente User Experience bei der Post

Warum zu Geschäftsöffnungszeiten zum Ticketcorner rennen wenn man Shakira Tickets auch über ricardo.ch kriegen kann?

Dumm ist dann nur, dass mir der Verkäufer die Tickets nach Basel schickt, ich aber in Zürich Wochenaufenthalterin bin. Noch dümmer wenn die Tickets erst am Konzerttag selber eingeschrieben in Basel ankommen. Auch dumm ist, dass das Konzert in Zürich stattfindet, also nicht da, wo meine Tickets sind.

Möglichkeit A) Kundentermin absagen, nach Basel fahren und bis um 11Uhr auf den Pöstler warten um den Brief entgegenzunehmen.

Möglichkeit B) 10 Leute anrufen und fragen, ob sie A) für mich erledigen würden. Den Leuten natürlich erst noch eine Vollmacht schreiben, der Brief ist ja eingeschrieben.

Möglichkeit C) Morgens um 8:00 den Kundendienst der Post anrufen!

Ja lacht nur ab Möglichkeit C), aber das nette Frolein am Telefon hat doch tatsächlich den Chefboten in Basel angerufen, sich die Handynummer meines Pöstlers geben lassen und diesen dann beauftragt, den Brief per Express zu mir nach Zürich umzuleiten. Nachmittags um 15:00 hatte ich die Tickets in den Händen, was für ein Service!
Brief mit Shakira Tickets

Ein Kränzchen für die Post, so einen Kundenservice hätte ich ganz ehrlich gesagt nicht erwartet. Und seien wir mal ehrlich: wären alle Prozesse so reibungslos und einfach, bräuchte es uns ja gar nicht mehr ;-)

Kleiner Wettbewerb am Rande: aus welchem Jahr stammen die Briefmarken?


zeix.com bekommt wieder aktuelle Mails

mhs scheint sich langsam zu erholen.

Die Website ist wieder online, unsere aktuellen Mails (die bei mhs durch den Spamfilter gehen) kommen ohne grösseren Verzug (3 Minuten von Wallisellen via St. Gallen in den Kreis 4) durch. Sogar zwei private Mails von gestern Nachmittag konnte ich abrufen.

Wenn es das war, will ich das öffentliche Kapitel der Geschichte abschliessen, wobei ich natürlich sehr neugierig wäre, die Geschichte dahinter zu erfahren.

Mit Usability hat es ja auch nur am Rande etwas zu tun, vor allem, was die Erkenntnis angeht: So ganz kann man sich immer noch nicht verlassen auf dieses neumodische Zeug. Und das gilt nicht nur für IP-Connectivity.


“Webhoster mhs ist offline” mit Zeix als Testimonial

Eigentlich ist ja jede Presse positiv, sagt man, aber ich würde trotzdem lieber wieder Mails bekommen als von der Infoweek zitiert zu werden. Immerhin, die Infoweek liest dieses Blog offenbar häufig, was auch ein kleiner Trost ist.

Dass ich “überrascht” bin, stimmt allerdings, “enttäuscht” würde es auch treffen, und wenn das ganze nicht bald wieder läuft, kommt noch “genervt” dazu. Einen Tag Krise ist noch ganz ok, man kann zeigen, wie gut man improvisieren kann, aber ab dem zweiten Tag wird es erfahrungsgemäss sehr anstrengend.

Die Website von mhs ist ja auch offline, aber dort steht ganz sicher irgendwo etwas wie “redundante Netzanbindung”. Vielleicht habe ich ein zu naives Verständnis von Redundanz, aber das heisst hoffentlich nicht, dass man nur zwei Kabel bis zum nächsten Swisscom-Häuschen (vulgo “POP”) gemietet hat, und wenn der offline geht, war’s das, oder? Ich hätte gedacht, als grosser Access-Kunde ist man bei zwei verschiedenen Providern, die auf verschiedenen Backbones sitzen, so dass z.B. der Weg von St. Gallen nach Zürich redundant ausgelegt wäre. Wenn dann auf Zürich eine Bombe fällt, Pech, aber es kann zumindest kein Bagger in St. Gallen ein Malheur auslösen wie dieses.

Ich frag mal einen Spezialisten, wie das ist. Fredy? Ich sag dann auch gern hinterher öffentlich, dass es zu teuer ist, auch kaufkraftbereinigt. :-)

Was ich heute auch noch rausgefunden habe (Tom hat mich auf die Idee gebracht nachzuschauen), ist, dass in unserer DNS die MX-Records (MX = Mail Exchange, geben an, welcher Mailserver Mails für eine Domain entgegen nimmt) ziemlich dämlich sind.

;; ANSWER SECTION:
zeix.com. 3600 IN MX 10 mc01.mhs.ch.
zeix.com. 3600 IN MX 20 backup-mx.mhs.ch.

Wenn dort jetzt bei 20 oder auch 30 unser Mailserver stünde, wäre zumindest mailtechnisch alles gut. Mist.

DNS-Abfrage via kloth.net; ich weiss, echte Männer machen das von Hand, aber ich bin halt Mausschubser.

Update von 14 Uhr: mhs.ch ist wieder erreichbar. Waren sie auch heute Nacht zwischendurch immer mal wieder, komischerweise, das spricht doch alles gegen die Bagger-Theorie, oder? Dafür habe ich die Stelle mit der Redundanz wieder gefunden:

Der Anschluss ans Internet erfolgt über alle bei mhs@internet verfügbaren Carriern mittels BGP4-Routing und zielorientiertem Load-Balancing. Der Ausfall einer Leitung hat im Extremfall lediglich Geschwindigkeitseinbussen zur Folge, das System bleibt aber erreichbar.

Tja. Hauptsache Buzzwords. BGP4-Routing, keine Ahnung, was das ist. Load-Balancing verstehe ich, und ja, hoffentlich ist es zielorientiert.


zeix.com per Mail nicht erreichbar

Wir haben gerade diese Krisenkommunikation an alle unseren Kunden verschickt (bzw. alle, von denen wir glauben, sie wollen uns heute mailen – gar nicht so einfach zu erraten).

Normalerweise zeichnet es ja eine moderne Organisation aus, wenn sie Krisenkommunikation schnell auf der Website aufschalten kann – aber was, wenn die Krise ist, dass der Provider offline ist? Jedenfalls, wenn jemand hierher nachschauen kommt, hier die Liste unserer Krisenmailadressen.

(Die Bilder dieses Blogs liegen übrigens auch bei mhs.)

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Zeix-Kundinnen und -Kunden

Leider haben wir heute ein gravierendes Problem mit eingehenden E-Mails. Dies liegt nicht an unserem Mailserver oder unserer Internet-Verbindung; beide laufen problemlos, sondern an unserem Provider mhs@internet, der bereits seit gestern Probleme unbekannter Art hat, die leider dazu führen, dass eingehende Mails uns nicht mehr erreichen.*

Wir sind daher bis auf weiteres notfallmässig unter den folgenden E-Mail-Adressen und natürlich auch telefonisch – wie folgt zu erreichen:

      044
247 78 -

Wir haben leider keine Meldung von mhs, wann der Service wiederhergestellt sein wird. Zitat: “Es liegt an Swisscom und kann 20 Minuten oder noch den ganzen Tag dauern.”

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Wir finden es selbst schwer erträglich und werden sicherstellen, dass das nicht mehr passieren kann.

Beste Grüsse
Peter Hogenkamp

* Für technisch Interessierte der Hintergrund: Eingehende Mails gehen nicht direkt an uns, sondern zuerst an mhs, werden dort zwischengespeichert und dann an unseren Mailserver ausgeliefert. Vorteil dieser Lösung wäre eigentlich, falls unser Mailserver oder unsere Internet-Verbindung einmal ausfallen, dass wir immer erreichbar sind, denn wir sind davon ausgegangen, dass mhs als grösserer Provider eine verlässlichere Internet-Anbindung hat als wir. Ironischerweise ist es nun genau umgekehrt: Wir sind online, aber unsere eingehenden Mails bleiben bei mhs hängen. Da unsere DNS-Server (Domain Name System) auch bei mhs laufen, können wir an diesem Setup kurzfristig auch nichts ändern.


Aus dem Polizeiauto direkt ins Internet

Via Klein Report von heute; vgl. auch Powerpoint-Präsentation auf Stapo-Website.

Die Zürcher Stadtpolizei will alle ihre Streifenwagen bis 2009 so ausrüsten, dass die Uniformierten daraus auf alle erdenklichen Datenbanken, insbesondere auch ins Internet, Zugriff haben. Dies gab die Zürcher Stadtpolizei am Montag bekannt. Es geht dabei vorab um die Datenbanken von Bund, Kanton und Stadt, mit denen sich Personalien wie Fingerabdrücke oder Fahndungsaufrufe abfragen oder Fahrzeugdaten und Parkierbewilligungen überprüfen lassen. «Früher musste man dafür auf der Zentrale anrufen, wo jemand aus den Datenbanken die nötigen Informationen heraussuchte», erläuterte Lars Moser, Verkehrspolizist bei der Zürcher Stadtpolizei, die neue Ausrüstung.

Konkretes Beispiel: Ein junger Autolenker gerät mit einem total demolierten Wagen in eine Geschwindigkeitskontrolle. Der Mann gibt vor, sein Auto derart zerstört auf eBay ersteigert zu haben. Dank des Laptops und der Verbindung ins Internet im Innern des Streifenwagens, findet der Polizist rasch heraus, dass der Mann die Wahrheit sagt. Moser zeigt, wie er auf der Internetseite von eBay sofort gesehen habe, dass der Wagen des Mannes beim Kauf bereits demoliert war.

Dass es sinnvoll ist, im Streifenwagen die gleiche Arbeitsumgebung zu haben, wie auf der Polizeiwache, plus Remotefingerabdruckchecker etc. (siehe Präsi) erscheint mir absolut plausibel. Gut, dass die Polizei mit den tollen Cisco-VoIP-Telefonen (vgl. “24″-Ringtone) rumfährt, die uns zu teuer waren, hätte von mir aus nicht sein müssen, aber trotzdem viel Spass damit.

Nur das eBay-Beispiel erscheint mir gelinde gesagt etwas an den Haaren herbeigezogen. Selbst wenn das polizeitechnisch ein relevanter Case ist, zeugt die eBay-Hälfte nicht eben von eBay-Sachverstand. Sofort mit Ende der Auktion verschwindet ja das Objekt aus dem Index und ist auch mit gezielter Suche nach “Auto total demoliert” nicht mehr zu finden. Der “junge Autolenker” müsste also entweder die 12stellige Artikelnummer noch auswendig wissen, oder er müsste sich selbst eben im Polizeiauto in sein “Mein eBay” einloggen und von dort aus die Auktion aufrufen. Schon das erscheint eher unrealistisch. Und ausserdem werden nach 90 Tagen (meine ich mich zu erinnern) die Fotos vergangener Auktionen aus der Datenbank gelöscht. Aber mit der ganzen neuen Ausrüstung erwischt die Stapo ein verbeultes Auto sicher schneller.



Liveblogging iEX: “Web 2.0: Zweiter Anlauf der Innovation”

Welches der Orbit-iEX-Seminare könnte neben dem Blogs-Seminar von vorgestern besser zum Livebloggen geeignet sein als “Web 2.0″?

10:58
Ich haste unten durch den Haupeingang. Ich lasse einen Kunden nach einem kurzen Zuruf stehen. Super, der (elend langsame) Lift steht gerade da.

10:59
Ich hetze in den Saal.

11:00
Nun fangt auch endlich an! Finde Pünktlichkeit ganz wichtig!

11:01
Los geht’s mit Ralf Wölfle. Macht gleich Werbung für simsa. Gibt Punktabzug, “keine Eigenwerbung”. :-)

11:02
Ralf zeigt die bekannte GartnerGroup-Grafik mit dem Plateau of Productivity und so. (Habe keine Zeit zum Verlinken, muss das wieder nachher machen.)

11:04
Auflösung, was Web 2.0 ist: eine Konferenz.

11:05
Ralf stellt die Podiumsteilnehmer vor:
- Luc Haldimann
- Jürg Stuker, namics ag
- Nico Tschanz (“Dr. oec HSG” auf der Folie, prima Branding. :-)
- Ralf Wölfle selbst
Erster Puzzlestein für Web 2.0 sind die Inhalte und ein neues Verständnis, mit diesen umzugehen. Damit beginnt Jürg.

11:06
Jürg Stuker. Folie “Stellenwert der ‘Inhalte’ im Web”

11:07
Jürg will gleich drei Beispiele zeigen, wie man Content erstellt: ein Bookmark, ein Foto, einen Blog-Post.

11:08
(Ich bin übrigens mit HSDPA online statt mit WLAN wie letztes Mal. Kommt mir schneller vor.)

11:09
Jürg macht ein unscharfes Foto vom Publikum mit dem Handy und schickt es per MMS an Fllickr.

11:11
Jürg macht mit der Browserextension von Firefox ein Bookmark des Seminarbeschriebs bei del.icio.us.
Und zeigt das soeben gemachte Foto bei Flickr. Ist wirklich ziemlich unscharf.

11:14
Jürg geht in MovableType ins namics-Blog und posted live die Folien. Das kennen wir schon von vorgestern. Hier sind sie. Mache sie auch schnell auf. Cool, ganze Folien, keine halben, prima.

11:16
Jürg erklärt pingen und Technorati und so. Au weia, jetzt kommt’s wieder. Nein, er sucht nach namics, daher findet diesen Post nicht. Schnell oben hinter seinem Namen ergänzen.

11:19
Er bringt noch schnell local.ch unter. Aha, da kann man unter St. Gallen sehen, dass gerade ein St. Galler Blogger was geposted hat, wusste ich gar nicht. Cool.

11:21
Luc Haldimann übernimmt. Habe ihn noch nie im Anzug gesehen, sieht aber gut aus.
Hat einen Tippfehler “Meshup”, den er aber selbst bemerkt und den ich ihm als Tippfehler durchgehen lasse.

11:22
Folie 20
Luc zeugt eine gute Grafik über das Zusammenspiel Client-Server. Prima. Ich hab immer die von Wikipedia genommen, aber die ist durch die Animationen besser. Leider ist sie im PDF natürlich nicht animiert. :-)

11:25
Folie 21. Technisches zu Ajax. Kann man nachlesen.
Mein HSDPA ist grundlos abgerissen. TOll! Also doch auf WLAN switchen. Warten auf IP-Adresse… Nerv…
Monzoon hat nur eingeschränkt connected! Mann! WLAN aus, WLAN an, warten.

11:28
Jetzt ist’s endlich wieder gegangen. Nun noch einloggen bei Monzoon…

11:29
Puh, vier Minuten offline. Zum Glück ist Luc noch bei derselben Folie. Das hätte bei Jürgs Teil nicht passieren dürfen. :-)

11:30
Wir wechseln in den Browser. www.pagesflakes.com. Der siebzehnte Ajax-Desktop, den kannte ich noch nicht.

11:31
Luc nutzt auch Google Calendar. Finde ich auch sehr cool. Super, er zeigt auch QuickAdd, das ist mein Lieblingsfeature. Schreibt “tomorrow at 7 lunch in Zurich”. Jemand im Publikum wundert sich, wie früh er luncht, er ändert es live in “breakfast”.

11:32
Er zeigt in seinem Pageflakes das Foto von eben und will sich direkt zu Flickr durchklicken. Vertippt sich aber beim Login, dadurch geht offenbar der Link verloren.

11:36
Zeigt sein del.icio.us Account und seine Bookmarks. Ist noch als Jürg eingeloggt. Kleiner Nachteil, wenn man nur auf einem Laptop präsentiert. Loggt sich ein als haldimann. Den Link von Jürg hatte er auch schon gespeichert.
Ehrlich gesagt, an dieser Stelle bin ich nicht ganz sicher, ob jeder im Publikum noch weiss, was das alles soll. Kann mich aber irren – alle machen ein Pokerface.

11:38
Luc zeigt noch bookmarks.ning.com. Ach ja, da habe ich ja auch einen Beta-Account, noch nie eingeloggt. Er legt bei ning eine Bookmark-Applikation an.

11:41
Folie 25. Luc erklärt, wie Creative Commons funktioniert.

11:42
Frage von Ralf an Luc: Wird der Browser die neue Applikation? Luc: Ja. (Mein Handy läutet, Mist, nicht leise gestellt, ich verstehe leider nicht wieso.)

11:44
Dr. oec. HSG Nico Tschanz übernimmt. Er fragt, wie viele Personen im Publikum bereits Web 2.0-Technologien einsetzen. Einige Handzeichen. Ralf schätzt optimistisch auf 20%.

11:45
Folie 34. Nur Übersicht über das kommende: Long Tail, Customer Self Service, Software als Service.

11:46
Folie 35. Scheint nicht so wichtig, er geht schnell drüber weg. :-)

11:47
Folien 36/37. Long Tail. Hier wüsste ich mal gern, wie viele Leute im Publikum das noch nicht gehört haben, kommt ja seit einem Jahr in fast jeder Präsi vor. Schätze also etwa 50%. ;-)
Dieses Zitat von Jeff Bezos “We sold more books today that didn’t sell at all yesterday than we sold today of all the books that did sell yesterday” ist ja sehr eindrücklich, wenn man es mal kapiert hat, aber hier ist es etwas untergegangen, fürchte ich.

11:49
Beispiel Home Depot, die einen Screen neben dem Regal haben, bei dem man alles bestellen kann, was es vor Ort nicht gibt.

11:51
Folie 38. Gute Grafik von longtail.com über “hit albums”. Bei Singles ist es noch viel eindrücklicher, habe ich neulich mal gelesen. Vor 20 Jahren musste man eine Million Singles verkaufen, um in Deutschland auf Nummer 1 zu kommen, heute noch 50’000. Oder so. (Zahlen aus der Erinnerung. :-)

11:53
Nico hat CityDisc nachgefragt. Er streut noch kurz den Music Finder von Sunrise in Zusammenarbeit mit CityDisc nach, den Crealogix implementiert hat, da war neulich jemand bei diesen Mittagstalks von Reto (internet-efficiency.ch).
Was ist jetzt die Aussage? Ach ja, bei CityDisc hat sich die Nachfrage strukturell verändert.

11:55
Folie 40. CLIC: Die Informations- und Kommunikationsplattform der Swiss Post International, auch mit Ajax gemacht. Das war glaub auch bei BOSW nominiert, Technology innovation oder so. Ziemlich cool, aber nicht eben ein populäres Topics, das Chancen auf den Master hätte.

11:57
Folie 40. Drittes Prinzip, Customer Self Service. (Ich hab das zweite verpasst.) 50% weniger Text je Folie wäre gut, glaub.

11:59
Ist eigentlich überhaupt jemand auf meinem Blog gerade? Wenn nicht, kann ich mir auch die Hektik sparen.
Die Statistik zeigt etwa 30 Sessions, identifizierbar:
Unisource Business Networks (Schweiz) AG
Green Connection AG
Allianz Versicherungs-AG
Deutsche Telekom AG
United Layer, Inc.
PROVIDER Local Registry
Tele2/SWIPnet
sunrise / TDC Switzerland AG
Deutsche Telekom AG
Cybernet (Schweiz) AG
Na gut, ich mache weiter.

12:02
Folie 43. Das dritte Prinzip (ah, doch): Software as a service. Was ist denn Dontforgetthemilk.com? Huch, wie sieht denn die Seite aus, hat die der Praktikant gemacht? Und diese ewig langen Texte. Hab noch nix gesehen, aber Web 2.0 heisst irgendwie auch hippes Design, dachte ich, das haben die jedenfalls ausgelasse.

12:04
Folie 40. Das Fazit ist auch wieder 1 kB lang.

12:05
Folie 45. Welchen Stellenwert haben Blogs? (Wo kommen die jetzt plötzlich wieder her?) Ralf Wölfle übernimmt wieder. Erzählt über Blogs, die “privaten Tagebücher im Internet”. Eine “raffinierte Technologie” sei das doch. Jürg Stuker, hast Du soviel Zeit, dass Du einen Blog schreiben kannst. (Jürg, sag das mit den “Randzeiten”!)
Jürg sagt, namics-Blog braucht von seiner Zeit vier Stunden pro Woche. Er korrigiert das mit den “privaten Tagebücher im Internet”, danke. Ralf revanchiert sich mit einer vielleicht spitz gemeinten Bemerkung, dass man ja wisse, dass Jürg Sendungsbewusstsein habe. (Ich mag Sendungsbewusstsein.)

12:08
Frage an Nico Tschanz. Dann Frage an Luc Haldimann.
Aha, ich verstehe, jetzt kommt sozusagen der “Panel”-Teil. Na ja. Ich halte nicht so viel von Panels, aber in den letzten fünf Minuten wird das Format nicht mehr schaden.

12.11
Fragen? Niemand. Dritter Aufruf.
Endlich: Frage, ob es Regeln für den namics-Blog gibt.
Jürg: Ja, es gibt vier Regeln:
1. Nichts was gegen geltendes Recht verstösst.
2. Weblog darf keine Kundenbeziehungen bekanntgeben.
3. “Was über Wettbewerber.” Kein Bashing, vermutlich.
Die vierte sagt er nicht.

Keine weiteren Fragen.

12:15
Mein Fazit: Ich bin nicht sicher, ob die Leute es jetzz viel genauer wissen als vorher. Als Mini-Definition fand ich “Web 2.0 war eine Konferenz” zu wenig. Da hätte ich lieber die Meme Map gezeigt und gesagt, Web 2.0 ist eine Sammlung von Buzzwords, aber dahinter stehen sinnvolle, wichtige Konzepte, von denen die meisten bleiben werden. Dann hätte man die einzelnen Punkte vielleicht in die Meme Map einordnen können und so ein bisschen eine Metastruktur gehabt.

Just my two cents…

So, muss jetzt dringend mein “Was User lieben” von 14 Uhr nochmal anschauen. Da kann ich leider nicht live mitbloggen.


Orbit-iEX-Konferenz: Web 2.0 führt

Update von Orbit-iEX: Messe-, Seminar-Tickets jemand?

Habe über Nacht den aktuellen Stand der Anmeldungen erfahren. Hätte nicht so altruistisch sein sollen und für alles Werbung machen, es wird knapp…

Was User lieben, was sie hassen – 2006 liegt derzeit auf Platz zwei. Fünf Anmeldungen mehr hat Web 2.0: Zweiter Anlauf der Innovation.

Immer diese doofen Trendthemen!


Orbit-iEX: Messe-, Seminar-Tickets jemand?

Noch weniger als eine Woche bis zur Orbit-iEX. Gestern war Pre-Launch-Pressekonferenz. Mehr Aussteller sind es zwar nicht geworden, aber man hofft jetzt auf mehr Besucher, wie die heutige Netzwoche schreibt (E-Paper-Abo nötig). Das halte ich für nicht unrealistisch, nachdem ich letztes Jahr mehrfach Feedback bekommen habe, viele unserer Kunden fühlten sich durch die Kombination Merger Orbit und iEX plus Ortswechsel irgendwie gar nicht mehr recht angesprochen. Oder sie hatten es kapiert, und es war ihnen schlicht zu weit nach Basel. Nun ja, wir werden sehen.

Das gesagt, wir wären wahrscheinlich an jedem Standort dabei, denn wir sind einverstanden mit dem Fazit, das inside-it seinem gewohnt kritischen Artikel anhängt:

Trotzdem hat Messeleiter Palmisani recht, wenn er festhält: “Eine Branche mit so hoher Innovationskraft wie die Informationstechnologie braucht eine zentrale, horizontale Plattform in der Schweiz.”

Genau. Und deswegen machen wir auch überzeugt mit, den wir wollen ja auch alle mal wieder treffen. Diesmal am Gemeinschaftsstand mit namics (Halle 4 Stand C6). Mal gucken, wie das bei denen so wird, ich freu mich jedenfalls schon.

Um das mit mehr Besuchern auch noch etwas zu fördern, hätte ich zwei Angebote für meine treue Blog-Leserschaft, die mir auch in trafficarmen Zeiten treu ist (immerhin um die 1000 Sessions jeden Tag, was mich immer wieder freut):

Erstens, braucht jemand ein Messeticket? Den ersten zehn, die hier kommentieren, schicken wir gern eins. Entweder direkt Postadresse angeben oder parallel Mail an mich (vorname.nachname@zeix.com).

Zweitens, möchte jemand zu meinen beiden Seminaren kommen? (Usability-Methoden im Entwicklungsprozess am Dienstag oder Was User lieben, was sie hassen – 2006 am Donnerstag)

Ich darf zwei Leute gratis mitnehmen (kostet regulär 175.-) und schlage folgende Verteilung vor: Der erste Platz wird verlost unter denen, die hier kommentieren, siehe oben. Und der zweite unter denen, die in ihrem Blog auf die Seminare (meine oder generell) verweisen.

Einsendeschluss ist Freitag, der 12. Mai. (Ich suche danach bei Technorati nach Links zu orbit-iex-seminare.ch, zeix.com oder nutzbar.ch — so bleibt beim Posten etwas redaktionelle Freiheit :-).


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