ZeixlogoGraue Linie

Agentur für User-Centered Design


Suche:


Hauptnavigation:

Seiten

Kategorien

Archiv

Feeds abonnieren

RSS-Feed, was ist das?

Startseite Kategorie: Medien

Schluss mit Consultants!

Zeix braucht neue Berufsbezeichnungen – die Online-Abstimmung zum bestgeeigneten Jobtitel läuft noch bis morgen abend, Freitag 3.September 2010.

Über die Begriffsverwirrung in der Branche hat ja Jacqueline hier kürzlich schon geklagt. Zum 10-jährigen Zeixfest haben wir nun Gäste und Leser von Zeix dazu befragt – und freuen uns, wenn auch Sie ihre Stimme noch abgeben.

Bis 3. September 2010:  http://www.zeix.com/10jahre


Der Frauen-Browser

Seit heute gibt es (endlich?) einen Frauen-Browser. Massgeschneidert von der Frauenzeitschrift annabelle für ihre Leserinnen. Für uns also. Laut annabelle soll er die Benutzerinnen bei der schnellen Suche im Web inspirieren und unterstützen.

mehr »


Headline mit unglaublichen Zahlen

Headline Bluewin.ch

Heute bei Bluewin.ch gesehen:

Was?! 4 von 10 kiffen?

Ist ja kaum zu glauben! - Aber der Klick auf die Headline gibt den Blick frei auf den ausführlicheren Inhalt: Es sind «zum Glück» nur 4 % (Prozent), also 4 von 100 (Hundert) und zwar weltweit und erst noch ungeachtet von gesundheitlichen Bedenken. Und wie viele sind es, die gesundheitliche Bedenken äussern und trotzdem konsumieren? Kommt man dann auf diese 4 von 10?

mehr »


Kampagne «Alle können alles?», Sujet «Imbiss»

Unsere neue Kampagne:

Alle können alles?

Noch etwas mehr zur Entstehung drüben bei mir.


Viel Spass mit meinem Geld, Frau Hoffmann

Wer die Sonntagszeitung abonniert und im Onlinebanking die Kontonummer 01-53581-6 eintippt, sieht anhand der automatisch ergänzten Daten, dass das Geld an Frau Bettina Hoffmann geht:

SonntagszeitungBettinaHoffmann 2006-11-03

(Auf der Rechnung steht “SonntagsZeitung Contact Center”. Das meinten sie wohl eigentlich. Ist aber viel sympathischer so, wenn man weiss, wohin das Geld geht.)


Web 2.0? Hoax? – wir bei “heute”

Die Assoziation “Horx” (Trendforscher, der vermutlich nur einen Satz Folien namens “Technolution” hat) und “Hoax” (urspr. “Scherz”, im Internet v.a. Falschmeldung per E-Mail, siehe hier und hier ) ist nicht schlecht. War mir nicht gekommen – dazu braucht man wohl die gute alte journalistische Boulevard-Schule.

heute hat die natürlich und bringt meine Horx-Livebloggerei von gestern heute als Meldung:

heute_nutzbar-Web2.0_2006-10-05

Gleichzeitig sieht man hier auch sehr deutlich, warum blog.nutzbar.ch zu blog.zeix.com werden muss, vgl. die Diskussion vom Mai : Jetzt sieht nur unser Zeix-Logo, wer tatsächlich die URL aus heute abtippt, andernfalls hätten zumindest den Firmennamen potenziell 100’000 Leute gelesen.

Tags: , , ,


heute-Artikel “90% fallen auf Phishing rein” mit Zeix-Statement

Du weisst, dass Deine Firma gewachsen ist…

… wenn Du plötzlich in der Zeitung ihren Namen liest, ohne vorher etwas davon gewusst zu haben.

Aus der Schweizer Abendzeitung heute vom 25. August 2006, Seite 28 (PDF-Ausgabe):

90% fallen auf Phishing rein

ZÜRICH «Laut einer US-Studie fallen die meisten Leute auf betrügerische E-Mails rein – wenn sie gut gemacht sind. Einzig die Dummheit der Ganoven schützt uns vor Schaden. Noch.

«Geben sie 20 Passwortzusatzen ein» hiess es in falschem Deutsch im Phishing-Mail, das es Anfang Woche auf «Migrosbank»-Kunden abgesehen hat (heute berichtete).
Hier versuchten Betrüger, ihre Opfer auf eine gefälschte Bankseite zu locken, um dort an deren E-Banking-Daten zu kommen – natürlich um dann das Konto zu räumen. Pures Glück verhinderte aber grösseren Schaden: Denn die Ganoven hatten auch im betrügerischen Link einen Fehler gemacht, so dass Surfer im virtuellen Nirvana landeten.
Trotzdem, ob UBS, ZKB oder Postfinance: Fast jedes Finanzinstitut erlebte schon eine Phishing-Attacke. Und wehe, wenn die (meist osteuropäischen) Betrügereien besser werden.

Schweizer vertrauen E-Mail blind
Laut der US-Studie «Wieso Phishing funktioniert» (Link zum PDF) der Harvard-Universität fielen 90 Prozent der User auf gut gemachte Betrugs-E-Mails herein.
Viele Leute merkten zum Beispiel nicht, dass die Seite www.ebay-members-security.com eine Phishing-Seite war und nichts mit www.ebay.com zu tun hat. Entsprechend kamen die Ganoven an geheime Login-Daten.
Und hierzulande? «In der Regel vertrauen Schweizer E-Mails blind und machen brav, was ihnen gesagt wird», sagt Jacqueline Badran, Chefin der Usability-Forschungsfirma Zeix. «Wenn es um persönliche Daten geht, werden sie aber misstrauisch.»
Das ist auch gut so, denn wenn eine Firma plötzlich schreibt, man müsse seine Login-Daten «zwecks Überprüfung» irgendwo angeben, ist das in 99,99% der Fälle ein Fake – oder eben: Phishing. bö.

Textkasten “Gut zu wissen”
Phishing ist eine Art der Tricktäuschung im Internet und bezeichnet das illegale Fischen nach Passwörtern. Der Begriff ist aus den Wörtern «password» und «fishing» zusammengesetzt. In der Regel wird versucht, Kunden via E-Mail auf gefälschte Firmenseiten zu locken, um dort an geheime Login-Daten zu kommen.


Bericht zur Lage der Pendler-Nation

Das andere Schnee-Foto:

15 cm Neuschnee in St. Gallen. Keine Räumfahrzeuge in Sicht.

20 Minuten hat es noch nicht bis in die Boxen geschafft. Der Pendler im Zug liest wieder “Blick”.

Update aus Wil: Hier hat jeder Pendler sein Exemplar “20 Minuten” in der Hand. Die St. Galler gucken neidisch.


Mathias Döpfner: Gratiszeitungen werden scheitern

Eigentlich eher ein Thema für Andreas, aber der berichtet heute live von der CeBIT für neuerdings.com.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, sagt laut Werbewoche-Newsmail, Gratiszeitungen werden scheitern, weil das Businessmodell nicht funktioniere. Wieso, sagt er nicht. Das ganze stammt aus einer Meldung über eine erst im Juni stattfindenden Rede von Döpfner auf dem World Newspaper Congress in Moskau. Auch aus dem englischen “Original”-Text geht nicht hervor, worauf Döpfner seine heute — wo Gratiszeitungen als einzige die Auflagen erhöhen können und, sagen manche, auch als einzige Geld verdienen — etwas verwegen anmutende Annahme stützen wird.

Immerhin, seine Antworten auf die Herausforderung (die ja keine ist, wenn Gratiszeitungen eh scheitern werden), stehen schon dort: “die enge Verknüpfung von Internet und Druckerzeugnis” (da dürfte er recht haben, was aber auch keine neue Erkenntnis ist; ausserdem ist Springer bisher nicht durch innovative Integration aufgefallen, ausser bei Cobranding-/Verkaufs-Aktionen wie diversen “Volks”-Geräten via BILD), und andererseits die “guten alten Zeitungsneugründungen”, von denen Springer gerade zwei gemacht hat, nämlich “Welt kompakt” und “Fakt” in Polen.

Die “Welt kompakt” sieht übrigens online so aus:

Na, da ist ja alles live zu besichtigen. Sowohl “die enge Verknüpfung von Internet und Druckerzeugnis” (Wow: Man kann das Druckerzeugnis 1:1 als PDF aus dem Internet herunterladen!) als auch die gute alte Neugründung, dîe “WELT kompakt” ja fast darstellt, ist mehr ein Ableger, aber wir wollen nicht kleinkrämerisch sein.

Nur, ähm, wie war das jetzt mit den Gratiszeitungen? Die “WELT kompakt” kostet ja im Verkauf 50 Cent, aber der PDF-Download war doch jetzt irgendwie… gratis. Ich denke, ich muss bis Juni warten, um das genau zu verstehen.


Wortklauberei des Also-CEO

Gegendarstellungen sind ja eigentlich eine sinnvolle Sache, aus Sicht dessen, der sich falsch zitiert fühlt. Zumal in einem elektronischen Medium wie inside-it, das ausser der Reihenfolge im Newsletter keine Hierarchie der verlinkten Artikel kennt (im Gegensatz zu den meisten Print-Titeln, die Gegendarstellungen irgendwo hinten unten unterbringen), so dass hier die Gegendarstellung gleich prominent ist wie die eigentliche Meldung.

inside-it hat eine aktuelle Richtigstellung von Also-CEO Thomas C. Weissmann als Reaktion auf den Freitags-Artikel Exklusiv! “Spezial-Preis”-Skandal bei Microsoft Schweiz sogar fairerweise noch an die Spitze gestellt.

Allerdings reicht nur: “Stimmt ja gar nicht!” zu sagen nicht, sondern man muss auch sagen, wie es denn wirklich war. Hier lässt die Art der Korrekturen den völlig unvoreingenommenen Beobachter allerdings etwas die Stirn runzeln.

Inside-IT schrieb: Weissmann gab einen Hinweis, als er sagte, dass amerikanische Grossfirmen “manchmal unterschiedliche Aussagen machen.” …Diese Formulierung ist falsch. Richtig ist, dass Weissmann nur von einem Hersteller ohne Angabe einer Herkunft gesprochen hat.

Aha. Klingt irgendwie nach: “OK, alle wissen, dass es Microsoft ist, aber von mir habt Ihr das nicht! Ich habe nicht mal USA gesagt!!”

Und weiter unten:

Weiter zitierten wir Weissmann (indirekt): Lokale Mitarbeitende würden unter Umständen Aus- und Zusagen machen, die nicht den Buchstaben der sehr komplexen Verträge entsprechen. Dieses Zitat entspricht nicht dem Gesagten. Richtig ist, dass er an der Jahresmedienkonferenz ausführte, dass Hersteller manchmal im Vertrag A verlangen und daneben in einer schriftlichen Weisung B, wobei A und B im Widerspruch stünden.”

OK, das ist jetzt aber wirklich ein Unterschied. Da hat einer sich erlaubt, “A” und “B” durch das Wort “Buchstaben” zusammen zu fassen — das kann man beim besten Willen nicht einfach so hinnehmen!


Seite: 1 2 weiter

www.zeix.com