ZeixlogoGraue Linie

Agentur für User-Centered Design


Suche:


Hauptnavigation:

Seiten

Kategorien

Archiv

Feeds abonnieren

RSS-Feed, was ist das?

Startseite Kategorie: Software

«Ursachenforschung bei Informatik-Flops» oder «Sind wirklich die armen Projektleiter schuld?»

Anfang Februar hatten wir bei Zeix eine Veranstaltung zum Thema Die Pflichtenheftfalle oder der Weg zur guten Software. Zur Einleitung hatten wir eine kleine Zusammenstellung präsentiert über grosse Softwareprojekte, die an die Wand gefahren wurden. Die zahlreichen Beispiele stammten vornehmlich von der öffentlichen Hand, weil nur diese publik pleite werden. Wir vermuten eine grosse Dunkelziffer im privaten Sektor. mehr »


Akzeptanz schaffen durch User-Centered Design

In unserem Projekt wurde unter anderem das User Interface für einen Ticketautomaten für den öffentlichen Verkehr entwickelt. Die Usability des Ticketautomaten war von der ersten Stunde an ein zentrales Thema, denn der Projekterfolg hängt ganz entscheidend von der Tatsache ab, ob die Fahrgäste das stark erweiterte Ticketangebot auch nutzen. Da Tests mit echten Anwendern, darunter auch behinderte Personen, in mehreren Phasen der Entwicklung stattgefunden hatten, konnte das User Interface ständig optimiert werden. Die ersten zur Zeit laufenden Feldversuche sind sehr erfolgversprechend und scheinen den Ansatz mehr als zu bestätigen.

Lucio Bugiantella, Projektleiter S-POS ZVV


Der Frauen-Browser

Seit heute gibt es (endlich?) einen Frauen-Browser. Massgeschneidert von der Frauenzeitschrift annabelle für ihre Leserinnen. Für uns also. Laut annabelle soll er die Benutzerinnen bei der schnellen Suche im Web inspirieren und unterstützen.

mehr »


Jack Bauer und die Technik

Während meines Spitalaufenthalts letzte Woche (siehe privater Blog) habe ich die 4. Staffel von 24 geschaut.
Bekanntermassen ist die Technologie in solchen Serien (obwohl sie nicht in der Zukunft spielt) ja immer sehr weit fortgeschritten, bzw. alles theoretisch mögliche schon implementiert. Was mich jedoch immer wieder am meisten überrascht, ist, wie unglaublich gut die Usability der Applikationen und Devices sein muss. Alles passiert mittels wenigen, absolut intuitiv und schnell ausgeführten Knopfdrücken. Ein Traum an Interfaces wird da benutzt…

2 Beobachtungen, die mir einigermassen realistisch scheinen:

1. Alle Programme scheinen vollständig mittels Tastatur bedienbar

Bei der CTU arbeiten viele trainierte Personen, die viele Applikationen gut kennen, zudem sind die Hauptpersonen an den Computern oft technisch sehr versiert.
Business Applikationen, die täglich benutzt werden, haben zusätzliche Anforderungen an Geschwindigkeit. Das Einführen von Shortcuts ist absolut zentral und sollte sorgfältig getestet werden. Ein Wechsel vom Input Device Tastatur auf Maus bremst den Anwender in vielen Abläufen (nicht in allen!) und man kann auf weitere Hilfsmittel wie Shortcuts-Spickzettel neben dem Computer hoffen.
Die effiziente Nutzung erfordert aber immer einen hohen Grad an Schulung, die in einer realen Welt meist nicht einmal für die internen Mitarbeiter, geschweige denn für die Kunden gegeben ist, darum siehe auch Punkt 1 bei den “Unrealistischen” Beobachtungen unten.

CTU Software

Alles wird über die Tastatur gesteuert – ich kann mich nicht erinnern, bei CTU je eine tatsächlich benutzte Maus gesehen zu haben…

2. Ein Knopfdruck genügt, und das Mobiltelefon wählt die gewünschte Nummer

Viele von uns sind zu faul, sich Kurzwahltasten am Mobiltelefon einzurichten, wir rufen aber oft auch nicht 15x mal an einem Tag die selbe Person an. Wenn doch dann würde ich mir das mit dem Speed Dial überlegen ;-)
PS: ich habe niemanden in der Serie gesehen, die eine Person aus dem Adressbuch anruft. Entweder kennen sie die Nummer auswendig oder sie nutzen eine Kurzwahltaste.

2 Beobachtungen, die mir unrealistisch scheinen

1. Neue und temporäre Mitarbeiter sind sofort mit den Programmen vertraut

Auch ein Agent, der seit 2 Jahren nicht mehr bei der CTU gearbeitet hat, hat kein Problem sich sofort in allen Systemen wieder zurechtzufinden. Und zwar genau so schnell wie die anderen Mitarbeiter.
Zudem werden in einer Krisensituation wie der Serie bestimmt auch viele Applikationen benutzt, die nicht unbedingt täglich “trainiert” werden. Ich höre aber nie ein “hm, das konnte ich doch mal. Wie ging das schon wieder?”

2. Jedes portable Gerät ist sofort mit dem internen Netzwerk von CTU verbunden

Obwohl dies sicher eine ziemliche Herausvorderung an die Sicherheit bedeutet, haben die Agenten auf all ihren Geräten immer gleich Zugang zu den nötigen (geheimen) Informationen. Kein mühsames Einwählen, Konfigurieren, Umstellen, Warten. Meist passiert alles mit einem Knopfdruck, ich habe auch nie jemanden gesehen, der ein kompliziertes Passwort auf einem Smartphone eingibt.
Sicherheit ist sehr oft der Feind von Usability, vor allem auf portablen Geräten mit schwer zugänglichen Sonderzeichen. Deshalb ist es nur schwer glaubhaft, dass diese Datentransfers so einfach gehen wie in der Serie gezeigt.

Was mich aber nach 4 Staffeln am meisten überrascht: Niemand flucht je über die Technik! Alles funktioniert immer. Was für eine User Experience!

Stellt euch vor: Jack Bauer ist in Deckung vor einer Fabrik, in der er die Terroristen glaubt. Alles muss innerhalb von Sekunden passieren.
Jack: “Chloe, schick mir den Gebäudeplan dieser verlassenen Fabrik”
Chloe (wuselt mit 200 Anschlägen pro Sekunde in Ihrem Computer rum): “ok, ist unterwegs”

Im echten Leben wäre der Dialog wohl eher:
Jack: “Chloe, schick mir den Gebäudeplan dieser verlassenen Fabrik”
Chloe: “Mist, jetzt hab ich ihn an die falsche Person geschickt, dieser Dialog ist auch so Scheisse hier. Und jetzt stürzt die Applikation auch noch ab weil ich schon wieder den falschen Befehl abgesetzt habe!”

Chloe & Jack

Eine sichtlich gestresste Chloe – allerdings nicht, weil die Software schlecht ist…

PS: wer mehr davon will: Nielsen schrieb mal was über Usability in Movies


Software-Ergonomics: Are engineers condemned to design?

Bin beim Software-Ergonomics-Stamm. Ljiljana Vukelja von der HSR zeigt die Ergebnisse einer Studie unter Designern zum Thema Software-Entwicklern.

Durchgeführt wurde eine Online-Umfrage mit 25 Fragen, davon 13 offen (nicht multiple Choice). Beantwortet werden sollte die Frage jeweils konkret bezogen auf das letzte Projekt, um zu vermeiden, dass die Leute sagen: “Ich weiss schon, eigentlich sollte man…”

Teilgenommen haben 134 Personen, davon waren die meisten Entwickler (39% bezeichnen sich hauptsächlich als Entwickler, für 70% gehört es zu ihren Aktivitäten). Nie ausschliessen kann man den Effekt der Selbstselektion: dass nur die Leute teilnehmen, die irgendwas anders machen als der Rest, was somit das Ergebnis verzerrt.

Wann wird getestet? Am Ende: 20%, parallel zur Entwicklung: 3%, beides: 77%.

Wer testet im Entwicklungsprozess? Fast alle. Wow. (Aha, das bezieht sich gar nicht auf Usability-Tests, sondern auch auf System-Tests und Modul-Tests – Testen aus “unserer” Usability-Sicht kommt später).

Wer schreibt die Dokumentation? Developer: 53%, Support Dept.: 25%, End User, Kunde oder niemand: 21%.

Wer entwickelt die Benutzerschnittstelle? Nur der Entwickler: 46% (für mich die entscheidende Zahl), Entwickler zusammen mit Interaction Designer, Requirements Engineer, Usability Engineer, Marketing: 35%, nur IE/RE/UE/M: 18%. Die interessanteren Zahlen: Nur jeweils ein Bruchteil zieht User bei (auch die “User-Leute” IE/RE/UE/M), jeweils deutlich unter einem Drittel.

Wie viele Teams haben überhaupt einen UI-Spezialisten im Team? Nur zwischen 17% und 28%, bei grossen und kleinen Firmen bzw. Teams gleichermassen.

Wieviel wissen die Leute? Nur 7 von 84 haben fortgeschrittene Kenntnisse im Thema (das über einen Online-Fragebogen zu erheben, erscheint mir etwas heikel – ich hab’s auch nicht studiert und auch eher wenige Bücher gelesen).

Wie viele machen Usability-Tests? 37% haben Tests gemacht, aber nur 9% haben danach grössere Änderungen vorgenommen (“haben vermutlich alle schon vorher so gute Sachen entwickelt”, flüstert Patrick Steiger – das dachte ich auch gerade). Frage an die 62%, die keine Tests gemacht haben: Hätten Sie Tests nützlich gefunden? 41% Ja. (Ja, ich habe mich heute nur von Sandwiches ernährt, fände es aber auch sinnvoll, mehr Rohkost zu essen.)

Wie stellt sich das Ergebnis insgesamt dar?
Wird professionell entwickelt? Ja.
Wer macht die Schnittstelle? Meist nur die Softwareentwickler allein.
Was wissen diese über die Methoden? Eher wenig.
Haben sie Kontakt zum End User? Wenig.
Werden Tests durchgeführt? Ja, aber mit wenig Nutzen.

Nachdem diese Konklusion ganz positiv klang, fragt Michael Richter nach, ob nicht die 46% der Entwickler, die allein entwickeln, eine Katastrophe sind. Alle sind sich einig: Ja, eigentlich schon – aber wir kennen es doch nicht anders. :-)

Es gibt noch eine Paneldiskussion mit Andrea (m) Lombardoni (OneOverZero , Agentur, 5 Leute, entwickeln integrierte Web-/Mobil-Lösungen); Reto Nüesch (Mettler Toledo), er vertritt die Firmensicht; Patrick Steiger (Zürcher Kantonalbank), vertritt die Auftraggeber.

Aussagen, zu denen sich nun die Panelisten streiten sollten:

  • Ein gutes UI bildet das Innenleben der Software sinnvoll ab. Am besten entwerfen daher die Software-Entwickler das UI.
    Andrea: Ich habe noch nie jemanden getroffen, der auf Anhieb ein gutes UI machen kann, egal ob Entwickler, Usability-Experte oder was auch immer. Es gibt nur Trial and Error.
    Reto: Es ist eher umgekehrt, die Software sollte das machen, was der Mart fordert.
    Patrick: Mir ist das eigentlich egal, Hauptsache, es geht schnell.
    (Ähm… Hat etwa niemand gemerkt, dass die Aussage eigentlich polemisch gemeint war?)
  • Endbenutzer wissen eh nicht, was sie wollen, wozu sie also fragen?
    Andrea (er findet, es ist “50% richtig” und erzählt eine lustige Geschichte, wie bei einem sehr komplizierten Evaluationsprozess nur herausgekommen ist, dass im UI die Abkürzung für Mehrwertsteuer falsch geschrieben war – mit der Frage hat das nicht viel zu tun)
    Reto: Wenn man die User fragt: “Was willst Du?”, kriegt man sicher keine Antwort.
    (Hm, jetzt geht’s hier ein bisschen in Richtung “Usability 101″, was mich etwas wundert unter lauter Usability-Professionals. Hier in der Runde kann doch niemand ernsthaft finden, dass man den Benutzer *nicht* fragen – bzw. vor allem beobachten – sollte.)
    Mein Nachbar sagt: Ich hab sehr gute Erfahrungen damit gemacht, den Support zu fragen. Super Idee – machen wir seit dem allerersten Projekt. Wenn ich nicht so in der Mitte sässe, würde ich mich langsam Richtung Ausgang orientieren.
  • Auf Benutzbarkeit muss man nur achten, wenn der Auftraggeber das verlangt (und bezahlt).
    (Die Fragen sind aber auch unter uns gesagt eher für die Lernkontrolle am Ende von Usability-Lektion 1.)
    Patrick: Wenn der Projektleiter sagt, er wolle noch einen Usability-Test, damit wir die Qualität auch hinkriegen, dann spendieren wir ihm halt einen Usability-Test. (Hat er ehrlich genauso gesagt.)
    Reto: Wir sind noch die Nummer 1 in der Welt, aber messtechnisch haben wir Konkurrenten, die durchaus gleichwertig sind – differenzieren können wir uns vor allem bei der Bedienbarkeit.
    Patrick: Bei der ZKB hat unsere interne Verkaufslösung nicht gerade die beste Usability, und unsere Bank gibt es trotzdem immer noch.

Fazit: Die Ergebnisse der Studie waren zum Teil recht interessant. Eine Panel Diskussion war mal einen Versuch wert, hat aber als Format keine grosse Zukunft, fürchte ich. (Das lustigste während der Panel-Diskussion ist eigentlich, dass der acer-Laptop von Ljiljana einen recht kurz eingestellten Screensaver hat. Jedes mal, wenn der anspringt, drückt sie eine Taste (keine Ahnung welche), und PowerPoint springt jeweils von den Slides am Ende zu irgendeiner Stelle in der Präsentation, woraufhin sie n-mal auf “Cursor-rechts” klickt, bis sie wieder bei der aktuellen Stelle ist. Das Feature würde ich gern mal testen.)

Nächstes Event: 29. November 2007, voraussichtlich mit jemandem von Google.


Jajah – Usability ok, Verbindung mittel

Gestern und heute habe ich das erste, zweite und dritte Mal mit Jajah telefoniert, nachdem ich gelesen hatte, dass sie bis Ende 2006 eine Million Nutzer haben wollen. Toi toi toi.

Die Usability der Startseite beim ersten Aufruf finde ich mässig. Man kann zwar einfach so einen Testanruf machen (Muss ja fast, wenn man bei De-facto-Konkurrenten wie PeterZahlt.de einfach nur die Nummern eintippen kann.), allerdings finde ich die Startseite gemessen an Web-2.0-Kriterien deutlich zu voll:

jajah Homepage

“Login” muss ich doch in einer Zentelsekunde sehen. Stattdessen ist es zwar zweimal da, aber beide ziemlich versteckt. Das kommt davon, wenn ringsum meint, soviel Zeug erzählen zu müssen.

Wenn man sich allerdings mal registriert hat und dabei “An diesem Computer immer eingeloggt bleiben” aktiviert hat, sieht’s beim nächsten Mal ganz easy aus:

Jajah Home 2

So weit, so gut. Gut überlegt haben sie sich auch die verschiedenen Stati beim Anrufen. Das ist ja nicht so einfach wie beim normalen Telefonieren, denn es klingelt erst bei mir, und erst wenn ich abnehme, auch beim anderen.

“Bitte nehmen Sie den Anruf entgegen”:

jajah home 2006-10-10 03

“Einen Augenblick: Das angerufene Telefon läutet:”

jajah home 2006-10-10 04

“JAHA Anruf aktiv”:

jajah home 2006-10-10 06

Und auch nach dem Anruf geht es ganz gut weiter. Ich werde gefragt, ob ich die Nummer im Adressbuch speichern will:

jajah home 2006-10-10 07

Und schliesslich, ob ich ihn auch noch zu Jajah einladen will:

jajah home 2006-10-10 08

Diese letzte Seite finde ich wieder etwas missverständlich, aber das müsste man testen.

Fazit des Prozesses: Alles gut ausser der Startseite. Schade drum.

Fazit zur Tonqualität übrigens: Recht unterschiedlich. Manchmal hört es ganz normal an, manchmal recht stark komprimiert. Oder es liegt an der gefühlten Qualität in Abhängigkeit von der Tageszeit. Wenn man tagsüber normal rumbrüllt, ist es völlig ok, ich hab aber mal abends telefoniert, als mein Sohn neben mir schlief, mit jemandem, der dann auch entsprechend leise sprach, und da hatte ich das Gefühl, ich habe vor lauter Grundrauschen fast nichts mehr verstanden.

Jedenfalls scheint mir Jajah es wert, mal 20 Euro zu investieren. Sorry, Skypeout.


TeNDaX, kollaborative Textverarbeitung der Uni Zürich

Sehr langer Artikel im Newsletter von inside-it.ch von heute unter der Überschrift Uni Zürich entwickelt “kulturschockende” Software.

Das beste steht ganz am Ende: Man kann den Client runterladen und sofort ausprobieren. Na dann los! Am Anfang steht jedoch erstmal eine Art Aprilscherz. Wenn man auf der Seite Downloads das ZIP-File mit der nicht angegebenen Grösse herunterlädt, wurdert man sich erstmal, dass es so blitzschnell da ist. Die Aufklärung folgt jedoch schnell: Im ZIP steckt nur eine Datei “Info.txt”, und deren Inhalt lautet schlicht: “Please register to download the newest TeNDaX Client!” Aha. Das hätte auch schon auf der Download-Seite gestanden, wie ein zweiter Blick ergab, es lag also voll und ganz an mir. Schön: der Download-Zähler, der mir sagt, dass 80 Leute genauso doof waren wie ich.

“No account yet? Create one”, da könnte man schon wieder einiges über Standardbezeichnungen von Standardelementen sage, zumal die Aufforderung “Please register…” hiess.

Im übernächsten Anlauf lädt es dann runter. 18 MB, das sieht schon besser aus. Die Installation geht sehr schnell und auch der Login (mit denselben Daten wie für die Site) ist problemlos; wer versehentlich “Advanced” klickt, sollte allerdings eine gewisses Gottvertrauen mitbringen, dass die vielen Optionen auch wirklich richtig eingestellt sind, und siehe da, das hilft, denn es geht.

Dann ist man drin in TeNDaX. (Was heisst das eigentlich, stand das irgendwo? Ich nehme an, es hat seinen Grund, dass die Silicon-Valley-Kunstwörter für Applikationen immer leicht albern klingen, aber leichter schreibbar sind.) Es sieht zuerst aus wie Word, wenn man die Option “Extras – Optionen – Allgemein – Blauer Hintergrund” aktiviert, mit der ich in 15 Jahren Word für Windows noch NIE irgendjemandem arbeiten gesehen habe. “File – New” gibt’s nicht, also “Explore” ich mal und finde auch schnell ein File namens “Florian”.

(gross)

FLO und Stefania und noch jemand haben offenbar wild durcheinander getippt, was auf Bildschirmseite 2 den folgenden Dialog evozierte, natürlich direkt im Dokument: “MAMAMIA, ist das ein Chaos!¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨ -> tja das ist halt kollaborative….”.

Gewöhnungsbedürfnis ist es vermutlich in der Tat mit der Kollaboration, aber deswegen muss es ja nicht schlecht sein. Ich tue mich ohnehin schwer, allein die Live-Zusammenarbeit auszuprobieren, das mache ich dann noch mal, wenn wohl auch nicht mit FLO und Stefania, aber vor dem Gehen schaue ich im Menü “View” noch die “Data Lineage Visualization” noch an. Das sieht in der Tat interessant aus, auch wenn ich spontan nicht sagen kann, wie es genau funktioniert und vor allem, ob man dieses Nachvollziehen sämtlicher Änderungen wirklich braucht, wenn man kein Wirtschaftskrimineller ist.

(gross)

Damit phogenkamp auch eine Linie für eine Änderung bekommt, paste ich noch schnell die ersten drei Zeilen dieses Postings in das Florian-Dokument — schlechte Idee, denn das war es erstmal für den TeNDaX-Client, er stürzt ab, ohne wirklich abzustürzen, aber ich sehe nur noch grau und kann nichts mehr machen. Aber immerhin: Nach Abschiessen, Neustart des Clients und erneutem Login stelle ich fest, dass TeNDaX sein Versprechen hält: Mein kurzer eingefügter Text ist da!

Eine Frage will mir die ganze Zeit nicht aus dem Kopf: Kennt Dr. Thomas B. Hodel-Widmer eigentlich Writely? Nicht dass das genau dasselbe wäre, aber sich gegenseitig live beim Editieren zuschauen kann man dort auch, und es braucht keinen Client, und es läuft schon seit ein paar Monaten.

Ach ja, und eins noch: Vor dem globalen Rollout würde ich noch mal die englischen unregelmässigen Verben nachschlagen:



www.zeix.com