Agentur für Usability und User Education
Rechtzeitig zum Wochenende das zweite Bowlenrezept zum Zeix-Jubiläum … mehr »
Sie hatten keine Bowle, weil Sie nicht am Zeix-Jubiläumsfest waren? Sie hatten keine Bowle, weil Sie den Zutaten oder der Zubereitung misstrauten? Sie hatten Bowle und möchten mehr davon?
Auf vielfachen Wunsch publizieren wir hier die Rezepte für die Melonenbowle und die Gurkenbowle. Vergessen Sie nicht, noch etwas Lampenfieber, Multitasking und eine enge Deadline beizumengen. So gelingen die Bowlen ganz bestimmt :-).
Ich glaube, es ist dieses Jahr das achte Mal, dass ich die Präsentation «Was User lieben, was sie hassen» halte.
Die begleitende Messe hatte in der Zeit diverse Namen: Internet Expo, Orbit-iEX, Orbit - dieses Jahr findet sie zur Abwechslung gar nicht statt, aber das ist eine andere Geschichte. Aber der Kongress, der auch schon einige Namen hatte und diesmal «Swiss IT Academy - eBusiness Kongress» heisst, findet statt, und darum geht’s hier.
Gregor Urech und ich finalisieren gerade die Präsentation. Unser erster Programmpunkt soll dieses Jahr «User-generated» sein: Welche Sites oder Features liebt oder hasst Ihr?
Der 5. European Information Architecture Summit fand vom 25. bis 27. September 2009 in Kopenhagen statt. Begonnen hat der erste Tag mit Pre-Cons (Workshops) und dem Welcome Drink. Die beiden nächsten Tage waren gespickt mit Präsentationen und Diskussionen.
Endlich ist er da. In knapp 3 Stunden gehts los mit unserem Tag der offenen Tür in Zürich. Wer schon einen Blick auf Aktivitäten rund um den Globus werfen will, kann das schon auf der internationalen Website tun.
Prototyping in vollem Gange
Zeix hat die Usability des Self-Checkin-Prozesses am Flughafen Zürich untersucht. Der Testbericht erscheint in der Netzwoche diesen Mittwoch (kaufen! :-).
Natürlich schauen wir bei der Gelegenheit auch in die Zukunft und haben uns überlegt, wie man die gefundenen Mängel am Swiss-Checkin-Automaten mit User-Centered Design beseitigen könnte. Und so sieht der neue Automat in einer (sehr) frühen Prototypphase aus:
Mehr dazu live bei Zeix am Tag der offenen Tür: 13. November 2008 ab 14.00 Uhr.
(Wir freuen uns auf alle interessierten Gäste, gerne mit Anmeldung)
Noch 3 Tage bis zum Welt-Usability-Tag mit dem Thema «Transportation».
Wettbewerb
Haben Sie ein Foto von einer Usability-Tücke oder einem Highlight gemacht, das mit Verkehr und Transport zu tun hat? Senden Sie Ihre kommentierten Fotos an info@zeix.com. Für die besten drei gibts Kinogutscheine.
Mehr Informationen zum World Usability Day 2008.
4. European Information Architecture Summit 26./27. September 2008 in Amsterdam
Die Konferenz fand im plüschigen, etwas schummrigen Tuschinski-Kino in Amsterdams Zentrum statt. Zum Auftakt gab es eine Provokation, die keine war. Adam Greenfield erklärte, weshalb er das Gebiet der Informationsarchitektur (IA) verlassen hatte, und missionierte dafür, es ihm gleich zu tun. Ihn stört an der IA, dass sie sich auf zweidimensionale Websites konzentriert. Tatsächlich galt dies für die meisten an der Konferenz vorgestellten Tätigkeiten und Projekte. Allerdings wollte sich keiner der Teilnehmer, mit denen ich in den Pausen sprach, in diese Ecke drängen lassen - zuletzt wir von Zeix, die mit unserer Präsentation gezeigt haben, dass wir auch andere Applikationen entwickeln und testen.
Und last, but not least, Zeix ist neu «Country Ambassador» für die Euro IA!
Hier mit etwas Verspätung noch eine kurze Zusammenfassung vom vierten und letzten Tag der Mensch & Computer.
In der Session “UCD & SW-Entwicklung” schilderten Usability Experten aus verschiedenen Firmen Ihre Erfahrungen bei der Integration von User-Centered Design in den Entwicklungsprozess ihrer Unternehmen. Die Berichte decken sich weitgehend mit den Erfahrungen von Zeix: Die Management-Awareness fehlt über weite Strecken und frühzeitiger Einbezug von Usability-Experten in den Entwicklungsprozess ist zwar erfahrungsgemäss sehr wichtig, wird aber noch allzu oft unterlassen. In den bestehenden, standardisierten Vorgehensmodellen für die Software-Entwicklung wird Usability zwar gelegentlich erwähnt, ist aber nirgendwo explizit vorgeschrieben. Messbare Usability-Ziele werden so nur selten zu einem Bestandteil der Anforderungskataloge. So bleibt den Usability Experten eigentlich nur der Weg, sich über “Success Stories” bekannt zu machen und so Unterstützung für ihre Positionen zu erhalten und die Integration projektweise zu vollziehen.
Der dritte Tag der Mensch & Computer war etwas weniger ergiebig als die ersten beiden Tage. Dennoch waren einige Sessions von besonderem Interesse für mich.
Am Morgen berichtete Michael Sengspiel über die Entwicklung der “computer literacy scale for older adults (CLS)”, einem standardisierten Verfahren zur Messung von Erfahrung und Wissen über den Umgang mit Computern. Die Skala ist zumindest vorläufig nur für ältere Menschen geeignet, da die Fragebogen-Items für jüngere Nutzer zu leicht sind. Sie ist aber ausdrücklich unabhängig von der Erfahrung der Nutzer mit bestimmten Betriebssystemen oder Programmen. Die Skala wurde u.a. anhand eines Usability Tests von Fahrkartenautomaten der Berliner Verkehrsbetriebe validiert. Die Punktzahl im Wissensteil konnte die Erfolgsquote einer Testperson schon relativ genau vorhersagen. Die Skala soll nun erweitert werden, damit sie auch für jüngere Menschen verwendet werden kann. Der Fragebogen ist unter computer-literacy.net frei verfügbar.
Anschliessend zeigte Gerhard Weber ein System, mit dem elektronische Fahrplananzeigen auch behinderten Menschen zugänglich gemacht werden. Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen haben unterschiedliche Bedürfnisse. So können Sehbehinderte weder gedruckte Fahrpläne noch elektronische Anzeigen wahrnehmen, während Hörbehinderte keine Lautsprecherdurchsagen hören können. Mobilitätsbehinderte wiederum möchten z.B. wissen, ob und wann ein Niederflurfahrzeug kommt. Um die verschiedenen Bedürfnisse zu befriedigen, wurde eine Applikation für Mobiltelefone entwickelt, welche die entsprechenden Informationen in verschiedenen Modalitäten ausgeben kann. Neben der Fernabfrage ist es zudem möglich, über Bluetooth den aktuellen Standort der Person zu orten und aktuelle Informationen über Verspätungen oder Ausfälle durchzugeben.
Am Nachmittag besuchte ich dann eine Session, in der Dennis Krannich ein System namens “ripcord” vorstellte, mit dem Usability Tests von mobilen Applikationen im Feld durchgeführt werden können. Tests mit mobilen Endgeräten stellen uns vor grosse praktische Herausforderungen - einerseits bei der (Video-)Aufzeichnung der Tests und andererseits bei der Berücksichtigung des realen Nutzungskontexts. “ripcord” ist ein Prototyp einer Client-Server Architektur, die auf verschiedenen Endgeräten mit unterschiedlichen Betriebsystemen läuft. Die Server-Software läuft auf einem Mac-Mini, der in einer Umhängetasche mitgetragen werden kann. Erste Versuche mit der Software sehen vielversprechend aus, aber von einem produktiven Einsatz kann derzeit noch keine Rede sein. Ich werde die zukünftige Entwicklung dieser Software aber sicher weiterverfolgen.