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Interview: Responsive Design ist zu 80% Content

Esther Brunner gibt anlässlich des Internet Summits 2012 ein Interview über Notwendigkeit und Voraussetzungen für Responsive Design. Die Technik macht dabei nur 20% aus. Vielmehr müssten Websites kontextsensitiv auf den User reagieren.

Esther Brunner im Interview zu Responsive Design

Esther Brunner im Interview zu Responsive Design November 2012


Think Responsive First

Responsive Design (erklärt hier) scheint auf den ersten Blick nur eine Technologie zu sein, mit der bei der Frontend-Umsetzung die Darstellung für Smartphones und Tablets optimiert wird (Entscheidungsgrundlagen hier). Der Denkprozess für Responsive Design muss jedoch mit der Frage beginnen, was der User auf seinem kleinen Bildschirm sinnvoll betrachten kann.

Folglich beginnt Responsive Design bei der Konzeption und der Erstellung der Inhalte. Für eine gute User Experience mit dem elastischen Design unterscheiden wir drei Dimensionen, wie sich eine Website an die Möglichkeiten und Einschränkungen der verschiedenen Gerätetypen anpassen sollte: die inhaltliche, die funktionelle und die gestalterische Dimension.
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Stoppt die Tag Clouds!

Seit einiger Zeit muss ich mich in regelmässigen Abständen fragen, wieso ich so häufig im Web auf Tag Clouds stosse. Egal ob auf Bundesseiten, Grossverteilerwebsites oder Dienstleisterportalen, Tag Clouds sind überall zu finden und wollen mir empfehlen, wonach ich suchen soll. Ich behaupte die Suggest-Funktion ist die bessere Hilfe zur Suche. Ich muss nur ein paar Buchstaben eintippen (gerade für iPads & Co. sehr bequem), um klickbare Vorschläge zu erhalten.

Für mich sind Tag Clouds:

  1. Nicht verständlich: Wann wird ein Begriff gross, wann klein angezeigt? Ist das von seiner Häufigkeit auf der Website abhängig oder vom Anbieter oder von den Benutzern bestimmt? Was passiert, wenn ich auf einen Begriff klicke?
  2. Beispiel einer Tag Cloud, die als Navigation missbraucht wird
    Tag Cloud bei Alpha : ist jetzt «Stellensuchende» am häufigsten gesucht oder hat die meisten Einträge?

  3. Nicht nützlich: Falls viele Tags dargestellt sind, ergibt sich ein Chaos und einige sind nicht erkennbar. Falls wenige Tags dargestellt sind,  ist die Tag Cloud einen Witz.Beispiel einer Tag Cloud mit zu wenigen BegriffenZu wenige Begriffe in der Tag Cloud auf der Produktseite von Netcetera
  4. Sie sind nicht bedienbar
    • Selten kann man den kompletten Inhalt lesen, da die Tags teilweise mikroskopisch klein angezeigt werden
    • Sie sind nicht barrierefrei zugänglich: Ich will mir gar nicht vorstellen, was ein Screenreader-Benutzer denkt, wenn der Screenreader bei der Tag Cloud ankommt… oder wenn der Googlebot auf eine Flash-animierte Tag Cloud trifft…

Liebe Leser, wie sieht es mit Eurem Nervfaktor aus, wenn ihr auf Tag clouds stosst? Oder seht ihr das ganz anders?


Homegate – messbare Erfolge dank User-Centered Design

Ende September 2010 ging die neu designte Immobilienplattform Homegate live. Ziel des Redesigns war nicht nur, den User beim Kerngeschäft Immobilensuche noch besser zu unterstützen, sondern vor allem die «peripheren» Dienstleistungen wie z.B. «Wohneigentum schätzen» oder den Hypothekarrechner zu stärken. Darüber hinaus sollte das Homegate-Magazin durch die Integration in die Plattform an Prominenz gewinnen.
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Der erste Eindruck von Google Buzz

Nachdem letzte Woche alle meine Geek-Freunde auf Twitter nur noch von Google Buzz sprachen, musste ich es auch ausprobieren.

Meine Erwartungen an dieses neue Microblogging-Tool waren relativ gering, bin ich doch mit Twitter und der Integration meiner Tweets in Facebook sehr zufrieden. Die Möglichkeit, dass Websites und Bilder direkt in meinen Posts angezeigt werden, fand ich aber sehr verlockend. Weiteren Mehrwert konnte ich auf den ersten Blick nicht ausmachen, was mich aber nicht davon abhielt, den Dienst zu testen.

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User nicht zum Nachdenken zwingen

Bei der Neugestaltung der Website des Flughafens Zürich haben wir die Benutzerfreundlichkeit in den Mittelpunkt der Neuentwicklung gestellt. Wir wollen dem Nutzer die Funktionalitäten und Inhalte auf den ersten Blick klar erkennbar machen und ihm eine intuitive Navigation durch die Website ermöglichen. Zudem ist es wichtig, die Bedürfnisse des Nutzers in den Mittelpunkt zu stellen, um uns von internen Sichtweisen und Meinungen, wie die Website des Flughafens auszusehen hat, weitestgehend zu lösen. Wir wollen weiterhin das Ziel verfolgen, den Nutzer unserer Website nicht zum Nachdenken zu zwingen. Jede Weiterentwicklung der Website wird künftig unter den Aspekten des User-Centered Designs erfolgen.

Jussi Jokinen, Marketing Communication und Head of New Media von Unique (Flughafen Zürich AG)


Mit der Hilfe von User-Centered Design schaffen wir das!

YOOSE, die mobile Couponing Plattform, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Zeix AG ein User Interface, welches die Bedürfnisse & Fähigkeiten der Endanwender, der Werbetreibenden und der Publishing Partner im Web und auf dem Mobiltelefon gezielt berücksichtigt.

YOOSE bemüht sich um ein ausgeglichenes Zusammenspiel zwischen User-Centered Design (UCD), Design und Software Entwicklung und ermöglicht dem Konsumenten eine einfache Navigation, damit dieser am Ende seine Wunschcoupons auf seinem Mobiltelefon problemlos und schnell abrufen kann. Im B-2-B Bereich von YOOSE achten wir auch sehr auf einfache Prozesse und Bedienung, damit die Plattform auch hier optimale Resultate erzielt.

Das Leitmotiv bei der Entwicklung unseres Produktes war von Anfang an: “Relevance and Simplicity”. Mit der Hilfe von UCD schaffen wir das!

Christian Geissendörfer, CEO YOOSE GmbH


Auf lange Sicht zufriedene Benutzer

User-Centered Design begleitet mich schon seit 2005 und ich bin heute noch von dieser Entwicklungsmethode überzeugt. Warum?

  • Die Benutzer werden während des gesamten Entwicklungsprozesses einbezogen. Von Anfang an.
  • Nicht die Technik, nicht der Entwickler und auch nicht der Aufttraggeber stehen im Mittelpunkt sondern einzig und alleine der Benutzer.

Trotz höherem Koordinationsaufwand -man hat zufriedenere Benutzer. Dies erlebte ich bereits bei 3  Websites-Relaunches sowie bei Recherchen zu  meiner Diplomarbeit für den Web Project Manager zum Thema UCD.

Andreas Pinsker, Projektkoordinator Coop (ehem. Projektleiter Basellandschaftliche Kantonalbank)


User-Centered Design im Rahmen des Möglichen

Optimale Usability und eine nutzerzentrierte Entwicklung fördern – konsequent und korrekt angewandt – zweifelsohne die Nachhaltigkeit und somit die Lebensdauer von Webauftritten. Aber sie müssen auch immer innerhalb der organisatorischen, wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen umsetzbar sein. Einen Königsweg wird es nie geben und das macht auch jedes Projekt immer wieder spannend.

Daniel Eicher, Projektleiter Internet, Koordinationstelle der Klubschulen und Freizeitanlagen

www.klubschule.ch


Nachhaltigkeit will vorbereitet sein

PostFinance hat User-Centered Design (UCD) 2006 erstmalig in einem Grossprojekt eingesetzt. Und das mit dem Ziel, das Nutzerinteresse qualitätssichernd in die Website-Entwicklung einzuspielen. UCD hat einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg geleistet.

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