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Usability-Weblog der Zeix AG

Small Screen User Experience

Smartwatch und Google Glass – der kleine Bildschirm liegt im Trend. Naturgemäss zeigt er wenige, aber wichtige Informationen an. Wie also soll die perfekte User Experience im Miniformat aussehen?

Am ersten UXCamp der Schweiz veranstalteten wir einen Workshop zum Thema «Small Screen User Experience», in welchem mehrere Gruppen von UX-Experten Designvarianten für eine Smartwatch-App erarbeiteten. Die App sollte bei einem alltäglichen Anwendungsfall helfen: Beim Kochen nach Rezept. Wir bedienten uns dabei der Methode «Design Charrette» (siehe Kasten), um schnell zu guten Resultaten zu kommen.

Warum gerade Rezepte? Eine Handlungsanleitung fürs Kochen ist ein logischer Anwendungsbereich für ein Wearable, ist man doch naturgemäss in Bewegung, hat die Hände voll (und schmutzig) und wenig Platz. Zudem arbeitet man beim Kochen sequenziell mehrere kleine Aufgaben durch; ideal für eine Anleitung auf kleinen Bildschirmen. Dennoch kann ein Rezept recht komplex sein, was beim Konzipieren der App zur Herausforderung wurde.

Die Diskussionen führten zu vielversprechenden Lösungsvorschlägen:

1. Der kleine Bildschirm wird mit anderen Interaktionen kompensiert, z.B. durch Sprachsteuerung oder Gesten mit dem Handgelenk:

Sprachinteraktion

2. Die Benutzerführung durch die Screens, d.h. die Abfolge der Informationen, ist entscheidend, um Zusammenhänge zu schaffen:

Screen-Abläufe

3. Jedes Pixel muss optimal ausgenutzt werden. Ein Timer-Balken am Bildschirmrand weist auf die verbleibende Garzeit einer Zutat hin:

Timer

Im Workshop wurden viele der UX-Probleme, die auf kleinen Bildschirmen entstehen, von den Experten erkannt. Die Teilnehmer stiessen auch auf unerwartete Fragen: Wie kann man Gestensteuerung so einsetzen, dass nichts verschüttet wird? Was ist, wenn mir «ins Bain Marie geben» nichts sagt oder ich keinen Kümmel habe?

Fazit

Will man auf einem kleinen Bildschirm eine gute User Experience bieten, muss man auf alle Interaktionsmöglichkeiten zurückgreifen, die das Gerät bietet: Gesten, Sprachsteuerung, Sprach- und Tonausgabe. Wenn man diese Möglichkeiten ganz ausschöpft, kann man Anwendungen entwickeln, die sich nahtlos in jeden Arbeitsablauf integrieren.

«Design Charrette»: Eine Methode zur schnellen Ideenfindung

Die Methode der Design Charrette eignet sich gut, um in kurzer Zeit viele Knackpunkte der User Experience anzusprechen und Lösungsvarianten zu entwickeln.
Dabei werden zuerst Gruppen von ca. 3 Personen gebildet. Dann erstellt jeder Teilnehmer unter Zeitdruck einen eigenen Designentwurf. Die Resultate werden daraufhin in der Gruppe verglichen und diskutiert. Abschliessend stellen die Gruppen ihre Entwürfe dem Plenum vor.

Aufgabenstellung
Die Design Charrette ist eine Methode, um in kürzester Zeit möglichst viele Konzept-Ideen zu generieren.

Ein wesentlicher Vorteil der Methode ist, dass in kurzer Zeit eine ganze Palette an Ideen entwickelt und durchdiskutiert wird. Dabei werden ungeeignete Vorschläge schnell aussortiert und gute Ideen weiterentwickelt.


Vom Hausarzt zum Spital: Zuweisermanagement leicht gemacht

Wenn Patienten ins Spital gehen, braucht es viel Kommunikation zwischen dem zuweisenden Arzt und dem Spital. Auch andere Therapeuten sowie letztlich die Krankenkasse brauchen gewisse Daten der Patienten. Dafür haben sich in letzter Zeit die so genannten Zuweiseportale etabliert.

Spitäler haben ein Interesse daran, selbst Zuweiserportale zu betreiben. Denn dadurch wird es einerseits für die zuweisenden Ärtzte attraktiver, jeweils mit dem gleichen Spital zusammen zu arbeiten, und andererseits können die Spitäler damit Kosten senken. Damit diese Ziele erreicht werden, muss das Zuweiserportal benutzerfreundlich sein: d.h. realen Arbeitsabläufen entsprechen und intuitiv bedienbar sein. mehr »


Activity Tracker im Test, Teil 3: Nicht für die Ewigkeit

Bürotag, Wandertag, Sonntag im Bett

Die Testuser benutzten die Activity Tracker ein knappes halbes Jahr lang (vgl. Teil 1, Schwer ist aller Anfang und Teil 2, Alltagstauglich ja, aber wirksam?). Als wir sie erneut befragten, waren bereits einige Geräte kaputt oder verloren, was besonders beim Gürtelclip leicht passiert. Bei denen, die noch ein funktionierendes Gerät hatten, gab es immerhin drei Enthusiasten, die ihren Tracker jeden Tag benutzen. Die anderen hatten ihn inzwischen abgelegt. Ist also der Effekt nur kurzfristig? mehr »


Activity Tracker im Test, Teil 2: Alltagstauglich ja, aber wirksam?

Einfache Handhabung

Nach den Hürden bei der Inbetriebnahme und dem Verstehen der Funktionen (siehe Teil 1: Schwer ist aller Anfang) stellten sich alle Geräte als erstaunlich alltagstauglich heraus. Alle Testpersonen benutzen die Geräte täglich ohne Probleme und fühlten sich im Alltag nicht eingeschränkt. Fast alle Testpersonen benutzen sie auch nach Ablauf der zweiwöchigen Testphase freiwillig weiter. mehr »


4 Tipps für einfachere Business-Apps

Wieso sind beruflich benutzte Programme nie so einfach wie Whatsapp? Diese Frage müssen sich IT-Verantwortliche vermehrt stellen lassen. Das Phänomen, auch «Consumerization*» genannt, zeigt sich in einer generell gestiegenen Erwartungshaltung der Konsumenten an Software. Befolgen Sie die folgenden 4 Tipps, damit Ihre nächste Business Applikationen bezüglich Einfachheit mit den Consumer-Apps mithalten kann.

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Geil oder hoffnungslos? – Eindrücke von der Future of – Konferenz

Wie entwickeln sich die verschiedenen Bereiche unseres Lebens und der Wirtschaft? Auf welche Herausforderungen und Chancen haben wir uns einzustellen? Neben Zeix sprachen noch 11 weitere Experten über verschiedene Gebiete von Konsumverhalten über Energieversorgung bis zur Nanotechnologie an der “Future of”-Konferenz.

Der erste Redner Daniel Niklaus beendete seine Rede gleich mit einem “Die Zukunft wird geil!”, wogegen der Energieforscher Prof. Dr. Henrik Nordborg den Karl-Kraus-Spruch “Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.” setzte.

Als UX-Architektin habe ich aus dieser Konferenz mitgenommen, dass die Gestaltung von User Interfaces in Zukunft vielfältiger und anspruchsvoller wird.

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Healthcare 2034: Der Prävention gehört die Zukunft

Am 8. Mai hatte das Internet Briefing Experten aus verschiedenen Gebieten eingeladen, über die Zukunft von Konsumverhalten, Energieversorgung bis hin zur Nanotechnologie an der “Future of”-Konferenz zu berichten.

Dieser Blogpost enthält die Folien zum 2. Teil des Vortrags “The Future of Healthcare” von Zeix.

The Future of Healthcare – Vom Schachcomputer und Routenplaner zur personalisierten Medizin Teil 2 from zeix

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Activity Tracker im Test, Teil 1: Schwer ist aller Anfang

Activity Tracker sind hip und versprechen ein gesünderes Leben. Wie einfach ist es, so ein Gerät in Betrieb zu nehmen und ist es danach alltagstauglich? Zeix untersuchte über einen Zeitraum von 5 Monaten mit Usability-Tests und Interviews, inwiefern diese Geräte unser Gesundheitsverhalten beeinflussen können. mehr »


Sichere Datenflut im Spital dank PDMS?

Elektronische Datenerfassung im Gesundheitswesen ist “in”. Erst im November haben wir uns mit der Alltagstauglichkeit von Messgeräten durch Laien befasst. Kürzlich konnte ich nun genauer Einblick in die Profi-Anwendung Patientendatenmanagementsysteme (PDMS) gewinnen. Hier mein Fazit.

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Neues Jahr, neue Kaffeemaschine

Wie in unserer Neujahrskarte versprochen, starten wir das Jahr 2014 mit einer neuen Kaffeemaschine.

Das moderne Büro-Gadget begeistert sowohl die Espresso-Kenner wie auch die Kaffee Crème Liebhaber. Denn die Kaffeemaschine braut den Kaffee mit der adäquaten Kaffeesorte im passenden Mahlgrad und punktgenauen Wassertemperatur.

Wir freuen uns unseren Kunden, Testpersonen, Besuchern und Freunden einen feinen Kaffee servieren zu können.

Kaffeemaschine von Franke Modell Flair mit Kaffeepur Kaffeesorten gefüllt


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